Anke Feuchtenberger

Die Spaziergängerin

Cover: Die Spaziergängerin
Reprodukt Verlag, Berlin 2012
ISBN 9783943143393
Broschiert, 52 Seiten, 20,00 EUR

Klappentext

"Die Spaziergängerin" versammelt gezeichnete Essays von Anke Feuchtenberger über Städte wie Guimaraes, Hamburg und Tel Aviv, die bisher in verschiedenen Sprachen und Magazinen erschienen sind. Die Zeichnerin durchstöbert Orte auf Details, die sich mit anderen Details zu Erzählbarem verbinden lassen. Jedes Schlendern, Betrachten, Herumtreiben, Flanieren, Spazieren dient einer geheimen Arbeit: Dem-sich-Wundern über das, was den Orten an Banalem oder Aberwitzigem innewohnen kann. Über die Jahre hat Anke Feuchtenberger mit der ihr eigenen Ästhetik die Bildsprache des Comics radikal erweitert. 2008 wurde sie auf dem Comicsalon Erlangen als "Beste deutschsprachige Comic-Künstlerin" ausgezeichnet.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.10.2012

Dass es sich bei Anke Feuchtenberger um die "wichtigste deutsche Comic-Künstlerin" handelt, stellt Thomas von Steinaecker gleich im ersten Satz klar. Der Rezensent verweist auf ihre Rolle als einflussreiche "Mentorin einer jüngeren Comic-Generation" und auf die große internationale Resonanz auf ihre Trilogie um die "Hure H.". Die mit einer solchen Ausnahmestellung verbundenen hohen Erwartungen scheint Feuchtenberger mit ihrem neuen Band "Die Spaziergängerin" in seinen Augen allerdings nicht ganz erfüllen zu können. Zwar kombiniere die Autorin kunstvoll biografische Elemente, "labyrinthische Seelenlandschaften" und ganz allgemeine Beobachtungen, doch letztlich ist dem Rezensenten das Gebotene zu episodisch fragmentiert, sehnt er sich nach einem geschlosseneren Werk, für das "Die Spaziergängerin" nur die Rolle eines "Appetitanregers" spiele.
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