Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.03.2019
Robert Fieten lernt bei Stefan Baron und Guangyuan Yin-Baron das Wesen Chinas kennen. In den drei Teilen des Bandes befassen sich die Autoren laut Fieten sowohl mit der Psychologie der Chinesen und dem westlichen Blick darauf als auch mit den Themen Erziehung, Bildung und Moral. Schließlich wendet sich der Band der Wirtschaft und dem Komplex China und die Welt zu, erklärt Fieten. Vor allem das kulturelle Kapital Chinas scheint Fieten zu interessieren. Hier bieten die Autoren dem Rezensenten eine Einführung in den Konfuzianismus und seinen Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft. Am Ende der Lektüre hat Fieten ein neues Verständnis für die weltpolitischen Ziele Chinas und die Auseinandersetzung mit den USA. Dass die Autoren nicht unkritisch vorgehen und eine multipolare Welt befürworten, findet er angenehm.
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