Aus der Flut der Neuerscheinungen hat Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel ein dünnes Bändchen gefischt, dass ihr wegen seines leuchtend gelben Einbandes ins Auge gesprungen ist. Das Buch der preisgekrönten amerikanischen Autorin Sharon Creech ist für sie als eine wunderbare Entdeckung: Es handelt von einer Lehrerin, der es mit viel Gespür für die ihr anvertrauten Kinder gelingt, diese für Gedichte zu begeistern, aber auch von einem Jungen und seine Trauer um einen gelben Hund. Beides hat die Rezensentin sehr berührt, ebenso die Bilder von Rotraut Susanne Berner, die ideal zum Inhalt des Buches passen und darüber hinaus eine eigene Geschichte erzählen, schwärmt Menzel.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…