Klappentext

Aus dem Englischen von Cordula Setsman. Joe hat seinen Bruder seit zehn Jahren nicht gesehen, und das aus dem schlimmsten aller Gründe. Ed sitzt in der Todeszelle. Aber jetzt wurde Eds Hinrichtungsdatum festgelegt und Joe ist wild entschlossen, diese letzten Wochen mit seinem Bruder zu verbringen, egal, was andere Leute denken ... Geschrieben von  Sarah Crossan, wirft dieser Roman wichtige Fragen auf: Welchen Wert misst man dem Leben bei? Was kann man vergeben? Und wie verabschiedet man sich?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.11.2019

Eva-Maria Magel staunt, wie gut Sarah Crossan die ganz großen Themen zu fassen vermag. In dieser Geschichte um eine "White trash"-Familie in Texas, in der ein Junge bang die Hinrichtung seines zum Tode verurteilten großen Bruders erwartet und hofft, dass nochmal alles gut wird, geht es laut Magel um Sinn, Gerechtigkeit, Leben und Tod. Vor allem die Form, die Crossan dafür findet, scheint Magel überraschend. Als Versroman angelegt, bietet der Text laut Magel aber genau den freien, lückenreichen, instagram- und chatroomkompatiblen Ausdruck, den die Story gebrauchen kann. Die "klischeefreie" Übersetzung von Cordula Setsman spielt dem Ganzen auch noch gut zu, findet die Rezensentin.
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