Corinna Antelmann führt den Leser gemeinsam mit Maja und Klebe auf den schmalen Grad zwischen Liebe und Wut, Hoffnung und Enttäuschung. Sehr ernsthaft und auf Augenhöhe mit den Protagonisten widmet sie sich dem Thema Gewalt an Schulen. Aus jeweils wechselnder Perspektive erzählen der Junge Klebe und das Mädchen Maja von der Möglichkeit eines Amoklaufs.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.11.2014
Mit Interesse, Spannung, aber durchaus auch angestrengt hat Rezensent Michael Schmitt Corinna Antelmanns neuen Roman "Der Rabe ist acht" gelesen, in dem er den beiden intellektuell und analytisch hochbegabten Jugendlichen Maja und Klebe folgt, die sich nach diversen Enttäuschungen und steigender Frustration und Aggression in eine bitterböse Idee verrennen. Anerkennend vermerkt die Kritikerin, wie es Antelmann gelingt lakonisch und sarkastisch mit dem Thema "Amoklauf an der Schule" umzugehen und ihre Gedanken beim Leser nachhallen zu lassen. Bisweilen hätte Schmitt allerdings gern auf die ein oder andere allzu altkluge und lehrerhafte Floskel verzichtet.
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