Rüdiger Liedtke

Wem gehört die Republik 2002?

Die Konzerne und ihre Verflechtungen. Namen, Zahlen, Fakten. Mit aktuellem Management-Ranking
Cover: Wem gehört die Republik 2002?
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2002
ISBN 9783821815596
Gebunden, 606 Seiten, 25,90 EUR

Klappentext

Ob Sommer, Breuer, Piech oder Schrempp: Seitdem die Börsenkurse fallen, geraten immer häufiger die Qualitäten von Unternehmensvorständen und Managern in die Kritik. In der neuen Ausgabe seines Buches beschreibt Rüdiger Liedtke die Folgen der jahrelangen Fixierung auf den Aktienkurs und die Steigerung der Unternehmenswerte, nimmt die Strategien zahlreicher Konzerne kritisch unter die Lupe und befaßt sich darüber hinaus mit den Auswirkungen von Kursschwankungen auf betrieblich vereinbarte Aktienoptionsprogramme und Beteiligungsmodelle. Der Autor porträtiert, analysiert und bewertet die bedeutendsten Konzerne und liefert aktuelle Daten zu allen wichtigen Aspekten der Unternehmenspolitik.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.06.2002

Den deutschen Managern stellt Rüdiger Liedtke, der bereits seit vielen Jahren in regelmäßigen Abständen unter diesem Titel Bücher über die deutsche Unternehmenslandschaft veröffentlicht, ein ausgesprochen schlechtes Zeugnis aus: überbezahlt, strategielos, erfolglos, lautet das deutliche Fazit des Autors, berichtet Anette Jensen. Die Rezensentin hat für Liedtkes Lexikon nur gute Worte übrig. Es sei "gut lesbar", "klar gegliedert" und enthalte "eine Fülle von Fakten und Hintergrundinformationen" über die 100 größten deutschen Unternehmen. Und zwar sowohl über deren Bilanzen, Manager und Strategien, als auch über ihr Verhalten gegenüber Angestellten und die konkrete Umsetzung von Umweltstandards. Erstmals werde in diesem Band auch ein "Management-Ranking" vorgestellt, bei dem, verrät Jensen, die Telecom, die Bahn, die Bankgesellschaft Berlin und Spar besonders schlecht wegkommen. "Nützlich" findet die Rezensentin auch ein Namensregister, anhand dessen sich der Leser schnell die "Häufung von Aufsichtsratmandaten" erschließen könne. Nur der Titel wirke etwas "anachronistisch", findet Jensen. Denn in einer "vernetzten Weltwirtschaft" seien Konzerne nicht mehr allein national ausgerichtet. Nichts ändert das aber an den "wertvollen Informationen", die dieser Band enthalte, so die Rezensentin.

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