Mit Anmerkungen. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Steffen Mensching. Die Entdeckung eines faszinierenden Dokuments, das im Archiv verschollen war: Rudolf Leonhard hielt auf 1200 Blättern vom Mai 1941 bis April 1944 seine Träume in der französischen Internierung fest. In verblüffenden surrealen Bildern reflektieren diese Aufzeichnungen die Situation des Exils, Spannungen unter den Emigranten, die Unwürdigkeit des Lagerlebens und die Furcht vor der anrückenden deutschen Wehrmacht. "Das Traumbuch des Exils" ist aber auch eine Art Autobiografie. Die Personnage ist breit: Mutter, Schwester, Onkel, Tanten treffen auf Geliebte, Dichter, Ehefrauen, Schulkameraden, Politiker. Unbekannte begegnen Berühmtheiten: Hasenclever, Heinrich Mann, Gide, Döblin, Musil, Toller, Seghers u.v.a.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…