Rudolf E. Lang

Warum Tränen salzig schmecken

Eine spannende Entdeckungsreise durch den menschlichen Körper
Cover: Warum Tränen salzig schmecken
C. H. Beck Verlag, München 2004
ISBN 9783406511318
Paperback, 167 Seiten, 9,90 EUR

Klappentext

Was geschieht im Körper, wenn wir erröten, wenn wir lachen oder Durst bekommen? Wie funktionieren Riechen, Hören, Schmecken und die Anziehung der Geschlechter? Der Autor rückt in seinem ABC des menschlichen Körpers den biologischen Grundlagen so nah und wahrheitsgetreu wie möglich zu Leibe. Das Buch betritt im ersten Kapitel den Körper durch dessen obere Öffnung (Atemholen) und verlässt ihn - mit Anstand - im letzten über jene an seinem unteren Ende (Zusammenkneifen).

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.10.2004

Rezensent Diemut Klärner ist durchaus interessiert daran, was Rudolf E. Lang, seines Zeichens Professor für Physiologie und Pathophysiologie, über Körperfunktionen zu erzählen hat. Schließlich ist es ja ebenso interessant wie amüsant, zu erfahren, warum man manchmal rote Ohren kriegt oder wieso blaue Flecken irgendwann gelb werden - zumal solche Dinge nach Erfahrung des Rezensenten oft nicht in Schulbüchern stehen. Doch richtig zufrieden ist er mit dem Ergebnis von Langs Arbeit nicht, ihn stört der "Fachjargon" und der "professoral-gewichtige Ton": Deshalb wünscht er sich: "weniger Details über neuronale Verschaltungen, Neurotransmitter und Ionen-Kanäle in Zellmembranen, dafür genauer herausgearbeitet, wie die Geschichte im Prinzip funktioniert". Auch wenn der Autor sein Fachgebiet verlässt und sich an anderen Wissenschaftsbereichen, der Biologie oder Philosophie versucht, geht das nach Klärners Meinung manchmal ganz schön ins Auge: So wird beispielsweise Johann Wolfgang von Goethe zum "Vordenker Darwinscher Theorien".
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