Mit zahlreichen Farbfotos. Gerade dann, wenn der Herbst alle seine bunten Farben über das Land und den verlassenen Weinberggarten, hoch über der Stadt, ausgeschüttet hat, zieht mit leisen Schritten, wie ein Dieb in der Nacht, der Winter ein und hinterlässt seine ersten Spuren. Bereift und frostig versteckt er sie, noch ganz verstohlen, unter dem zusammengewehten Laub zu seinen Füßen. Staunend nimmt er wahr, wie verschwenderisch die Farben des Herbstes mit den Blättern spielten und wie willig die weißstämmige Birke ihre Lichter entzündete zum späten, zum letzten Fest...
Rezensentin Ursula März freut sich auf den Winter nach der Lektüre der poetischen Prosa von Rosemarie Doms. Wie die ihr bisher vollkommen unbekannte Autorin Herbstatmosphäre und den sich nähernden Winter einfängt, hat der Kritikerin gut gefallen. Dass es für Doms bisher nur zur "Freizeitschriftstellerei" gereicht hat, mag am gelegentlichen Hang zum "stilistischen Überschuss" liegen, glaubt die Rezensentin, die das Büchlein dennoch sehr gern gelesen zu haben scheint.
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