Rosa Pock

die hundekette

mein eigenes revier
Droschl Verlag, Graz 2000
ISBN 9783854205371
Gebunden, 82 Seiten, 15,34 EUR

Klappentext

79 poetische Eintragungen in einer möglichen Enzyklopädie wichtiger Begriffe, 79 Perlen einer Gedicht-Kette. Die Hundekette ? im Eintrag "Der Orden" zu finden: die Auszeichnung für jeden, der es wagt zu leben ? vereint die Vorzüge der bisherigen Bücher Rosa Pocks: in kleinen rhythmisierten Atem- und Sprecheinheiten, gegen den Widerstand des verfestigten Denkens, definiert sie z. B. "das mutmaßen", "vergeblich" oder den "qualm", aber auch so poetisch Leichtgewichtiges wie die "x-beine" und das "zahnweh". Das Ergebnis ist immer überraschend und unvorhergesehen, und doch beiläufig und absichtslos.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 19.08.2000

Die Rezensentin Christiane Zintzen zeigt sich beeindruckt vom neuesten Werk der österreichischen Dichterin Rosa Pock, deren Arbeiten, so Zintzen, mit Eindeutigkeit weder der Lyrik noch der Prosa zuzurechnen, sondern "sonderbare Gebilde" sind. Der Textzyklus umfasse 80 alphabetisch sortierte Einträge, mit dem Pock ihr Revier abstecke, das "allen üblichen Gefässen von `Innerlichkeit` und `Weltabbildung` gehörig die Böden ausschlägt". Die einzelnen Glieder dieser Kette sind geschickt miteinander verflochten, ihre Struktur findet ihre Entsprechung in der "dialektischen Selbstdrehung [?] die in jene zirkulär verflochtene Verkettungsstruktur [mündet]", lobt Zintzen.
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