Alfred Kolleritsch

Es gibt den ungeheuren Anderen

Gedichte
Cover: Es gibt den ungeheuren Anderen
Droschl Verlag, Graz 2013
ISBN 9783854208372
Gebunden, 112 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Gedichte, auch die düstersten, sind Zeugnisse der Liebe zu den Dingen. Sie verwandeln Bewunderung und Zuneigung, Angst und Neugier, die ganze Energie, mit der wir uns der Welt nähern, ins Wort und das Schönste an der Welt ist, dass es da den Anderen, die Andere gibt. Was sich keineswegs von selbst versteht, im Gegenteil, dieser Andere ist eine nie nachlassende Herausforderung, eine Zumutung, ein Wunder, ein Schock.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.04.2013

Den neuen Gedichten aus der Feder von Alfred Kolleritsch lauscht Nico Bleutge die Lust zum Fragmentarischen und zum Unsagbaren ab. Aber auch die kunstvolle Verbindung von Denken und Wahrnehmen, die Bezüge zu Heidegger oder zu den Vorsokratikern zulässt, wie Bleutge erklärt. Atmosphärisch scheinen ihm die Texte ruhig, fast meditativ und von einer leichten Rhythmik getragen. Ganz selten dunkelt es ihm in ihnen zu stark. Meist nimmt ihn die Spannung zwischen dem lyrischem Ich und dem von Kolleritsch häufig verwendeten Du gefangen und die Motive und Wörter, wie "Licht" oder "Gesicht" etwa, mit denen die Gedichte untereinander verbunden sind.
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