Auch Küsse helfen nicht. Aus ihm wird kein Prinz. Mr. Right ist immer der Falsche. Lügner, Betrüger, Serientäter und Sadisten. Sie alle finden sich ein im ganz normalen Alltag von Frauen um die dreißig, die eigentlich nur eines suchen: Mr. Right, den Mann fürs Leben. Keiner versteht, warum sie ihn nicht finden: Sie sind attraktiv, klug, offen, aber geraten immer an den Falschen... Schonungslos entlarvt Roman Maria Koidl die Methoden der Bad Boys, der Fremdgeher, der Parallelleben-Inhaber, der Noch-nicht-bereit-Experten, der Alle-zwei-Wochen-Männer, der Komme-gerade-aus-einer-Beziehung-Kerle und der unvermeidlichen Dr. Kimbles auf der Flucht.
Tief in die Mottenkiste der Machokritik greift Roman Maria Koidl mit diesem Bestseller, findet Ursula März. Zwar sei das Buch locker und ironisch geschrieben. Auch hat diese "Phänomenologie des Scheißkerls" aus ihrer Sicht durchaus amüsante Passagen. Insgesamt nervt sie der aber Koidls "gespreiztes Frauenverstehertum", das sie an dem Buch kleben spürt. Wobei bei diesem Verdikt durchaus eine gewisse Ambivalenz der Kritikerin zu spüren ist.
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