Eine neue "gesamtdeutsche" Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart, in der die Teilung und die Einheit Deutschlands im Mittelpunkt stehen. Professor Steininger hat auf der Basis neuester Quellen ein vierbändiges Kompendium entwickelt, das aus Darstellungen und umfangreichen Sammlungen von Dokumenten besteht. Beigegeben sind Abbildungen und Faksimiles ebenso wie Literaturverzeichnisse, Zeittafeln sowie ausführliche Personen-, Sach- und Ortsregister.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.06.2003
Rolf Steiningers "Deutsche Geschichte" in vier Bänden ist nach Ansicht von Rezensent Louis Gerber eine "Fundgrube für zeitgeschichtlich Interessierte". Im Zentrum von Steiningers Arbeit sieht Gerber die deutsche Frage von Teilung und Einheit. Das verdeutlicht er am Beispiel von Steiningers Einschätzung der Stalin-Note. Er stimmt insbesondere Steiningers Auffassung zu, dass nicht einmal der Versuch gemacht worden sei, auszuloten, wie weit Stalin wirklich bereit gewesen wäre zu gehen. Dennoch sei in Steiningers Werk kein Gegenentwurf zu den Darstellungen von der CDU nahestehenden Historikern zu sehen. Helmut Kohl gegenüber äußere Steininger sich mit großen Respekt. Auch wer mit den Analysen des Autors nicht immer übereinstimme, urteilt Gerbe, "kann trotzdem mit Gewinn zu den Bänden greifen".
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