Klappentext

Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du - Trauer, Schmerz? Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit deinem Leichnam, bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern? Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich, für jeden von uns. Und doch wissen wir kaum etwas darüber. Roland Schulz findet Worte für das Unbeschreibliche und gibt Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens.

"Tage vor deinem Tod, wenn noch niemand deine Sterbestunde kennt, hört dein Herz auf, Blut bis in die Spitzen deiner Finger zu pumpen. Wird anderswo gebraucht. In deinem Kopf."

Mit diesen Worten nimmt Roland Schulz den Leser mit auf die letzte Reise. Eindringlich beschreibt er, was wir während unserer letzten Tage und Stunden erleben. Er verfolgt die Reise des Körpers von der Leichenschau bis zur Bestattung und fragt schließlich, was Sterben und Tod für diejenigen bedeutet, die zurückbleiben: Wie trauern wir - und wie können wir weiterleben

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018

Hannes Hintermeier lernt das Sterben kennen mit diesem Buch von Roland Schulz. Der Autor geht an gegen die Verdrängungskräfte, wenn er statt Ratschläge für ein gutes Sterben zu geben, eine Reportage des Übergangs schreibt, allgemeinverständlich, pointensicher, einfühlsam, wenngleich zumindest im ersten Teil durchaus spekulativ, meint Hintermeier, wenn der Autor in ein Du schlüpft, um das Sterben zu betrachten. Im zweiten Teil erfährt der Rezensent über Leichenschau und Todesarten, Bestatterzunft, Thanatopraktiker und das (nicht immer saubere) Geschäft mit dem Tod. Ein eigenwilliges Buch, findet Hintermeier, das am Ende auch noch ein Trostbuch ist.
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