Roger Monnerat

Der Sänger

Roman
Cover: Der Sänger
Bilger Verlag, Zürich 2002
ISBN 9783908010593
Gebunden, 304 Seiten, 23,20 EUR

Klappentext

Der Roman "Der Sänger" erzählt in drei Anläufen aus dem Leben eines Mannes, der, 1949 geboren und in der Vorstadt auf dem Kleinen Rheinfeld am Oberlauf des Rheines aufgewachsen, der Autor gewesen sein könnte. Jeder biografische Anlauf wird aus der Sicht einer Romanfigur erzählt, die der Autor in verschiedenen Lebensaltern sein könnte: Marek erzählt die Kindheit und frühe Jugend, von der Geburt 1949 bis zum Jahr 1966, als das Album "Aftermath" von den Rolling Stones herauskam...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 15.02.2003

So wie schon in Roger Monnerats ersten beiden Romanen geht es auch in "Der Sänger" um die "in revolutionärer Bewegung erstarrten Altachtundsechziger und Exkommunisten", meint der mit "cav" kürzende Rezensent. Anhand des Werdegangs seines Protagonisten, der von der Kommune in den "sicheren Hafen der Ehe" führe, wolle Monnerat die "Genese, Blütezeit und Nachklang der sogenannten Neuen Linken" nachzeichnen, doch dies gerate ihm "recht oberflächlich", schließt nicht ganz folgerichtig der Rezensent, denn zur "Selbstreflexion" sei seine Hauptfigur gerade eben nicht geneigt; wohl eher zur "Selbstvergewisserung". Immerhin habe man es hier nicht mit einem "klassenkämpferischen Pamphlet" zu tun, so die beruhigte Feststellung des Rezensenten.
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