Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 30.11.2002
In der Besprechung von Roberto Bernhards "Bausteine zum Brückenschlag zwischen Deutsch- und Welschschweiz" ist viel vom "Röstigraben" die Rede. Hinter diesem "beliebt-ungeliebten Modebegriff" verbirgt sich nach Angaben des C. Bi. zeichnenden Rezensenten das nicht immer unproblematische Verhältnis zwischen deutscher und welscher Schweiz. Roberto Bernhard, den der Rezensent aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Westschweiz-Berichterstatter deutschschweizerischer Medien und NZZ Bundesgerichtskorrespondent als "Grand Old Man" der "Röstigrabologie" bezeichnet, hat nun eine Analyse dieser Beziehungen vorgelegt, die vom Ethos des innerschweizerischen Dialogs getragen werde. So wurde dem deutschen Originaltext gleich eine gut lesbare französische Übersetzung beigegeben, freut sich der Rezensent. Bernhards Analysen, etwa des alemannisch-welschen "Grabens", der zwischen Deutschschweizern und Romands kursierenden Klischees, der Entstehung der welschen Schweiz und insbesondere der Besonderheiten der einzelnen welschen Kantone, stoßen beim Rezensenten durchweg auf viel Zustimmung. Alles in allem würdigt er Bernhards "exzellente Synthese der Deutsch-Welsch-Problematik" dann auch als einen "hochwillkommenen Versuch", "den manchmal leicht hysterisch anmutenden Diskussionen rund um den Röstigraben eine sachkundige und von Empathie für alle Seiten durchtränkte Analyse entgegenzusetzen".
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