Aus dem Englischen von Matthias Fienbork. 1933 machte sich Robert Byron, der Nachkomme des berühmten Lord Byron, auf den Weg nach Oxiana. Die Stationen seiner Forschungsreise führten ihn von Venedig über Palästina und Jerusalem bis nach Persien und Afghanistan. Die europäischen Klassiker langweilten diesen gelehrten Dandy; verliebt war er in die byzantinische und islamische Kultur. Aus den persönlichen Notizen, Anekdoten, politischen Analysen und Kulturbetrachtungen formt Robert Byron eine Collage.
In Robert Byrons Reisebericht "Der Weg nach Oxiana" aus den frühen Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts erhascht Ronald Düker noch einmal einen kleinen Blick auf einen Orient, dessen Bild sich seitdem radikal verändert hat, wie der Rezensent erinnert. Byrons Reise führte über Zypern, Syrien und den Irak ins damalige Persien und bis nach Afghanistan, berichtet Düker. Byrons Interesse galt vor allem der islamischen Architektur, der er sich dann auch mit "unerbittlicher Urteilsfreude" widmete, so der Rezensent. Bei allem ironischen Biss wird Byron in seinen Beschreibungen nie böse, sondern begegnet den Menschen und Orten mit einer grundsätzlichen Sympathie, lobt Düker.
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