Rob Hopkins

Einfach. Jetzt. Machen!

Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen

Klappentext

Aus dem Englischen von Gerd Wessling, Iris Sprenger, Martin Elborg. Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Der ganze Erdball steht Peak Oil und dem Klimawandel ohnmächtig gegenüber. Der ganze Erdball? Nein! Mehr als 1000 engagierte Kommunen und Initiativen haben begonnen, vor Ort Widerstand zu leisten. Die Bewegung, die sie eint, heisst Transition, ihre Ziele: Krisenfestigkeit und der Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Ob es nun darum geht, Solaranlagen zu errichten, gemeinsam zu gärtnern oder sich bei der Erstellung einer Homepage zu unterstützen, ob in Seattle eine "Tool Library" ins Leben gerufen wird oder eine "Pflückoase" im hessischen Witzenhausen - überall auf der Welt werden Menschen aktiv und nehmen ihre Zukunft wieder selbst in die Hand. Anhand zahlreicher Beispiele des Gelingens schildert das Buch, wie man Probleme vor Ort identifiziert, Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert, frei nach dem Motto: "Mit lokalem Tun die Welt verändern."

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 13.03.2014

Harald Welzer lässt sich gerne mitreißen von Rob Hopkins mittlerweile drittem Buch zur von ihm angestoßenen "transition-Bewegung", die darauf ausgerichtet ist, Kommunen und Gemeinden, nicht nur, was ihren Energieverbrauch angeht, unabhängiger zu machen. Und auch hier hat der Rezensent wieder zahlreiche inspirierende Beispiele gefunden, die das Potential haben, kreative Energien freizusetzen, wie er betont. Was Welzer dabei besonders gefällt ist die unverbissene Art, mit der Hopkins Möglichkeiten aufzeigt, die dann wieder weitere Möglichkeiten nach sich ziehen. Und auch wenn die Wissenschaft gewöhnlich nicht bereit ist, Hopkins Vorschläge zu untermauern, sie funktionieren trotzdem, versichert der Rezensent.