Klappentext
Aus dem Englischen von Frank Heibert. Richard Fords Biographie des Schreibens ist zugleich ein persönlicher Essay über die Frage, was Literatur zu politischer Literatur macht. Ein unbedarfter junger Mann mit Legasthenie liest sich im tiefsten Mississippi der 1960er-Jahre durch Dichter und Denker und beschließt zu schreiben. Wusste er, was er da tat? Und weiß er es heute, als einer der bedeutendsten Schriftsteller seines Landes? Mit dem unsentimentalen Blick, der sein Werk auszeichnet, betrachtet Richard Ford den eigenen Weg, besichtigt und hinterfragt sein Schreiben und stellt dabei fest, wie stark es immer schon von seinem politischen Bewusstsein geprägt war.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 25.09.2026
Rezensent Bernhard Heckler darf mit diesem Buch von Richard Ford einen Blick in den Maschinenraum der Literatur werfen. Über Selbstzweifel, Selbstkritik und das Scheitern als Schriftsteller schreibt Ford in der Rückschau auf sein Leben und Werk ebenso mitreißend wie über seine Romanfiguren, findet Heckler. Literaten können hier Motivation erhalten, wenn Ford mit Humor über Auftragsflauten und unerwartete Wendungen schreibt. Und einen Satz aus seinem nächsten Roman verrät der Autor auch, so Heckler.
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