rasende Gedanken luzide auf der Wäscheleine schwanken
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2016
Lorenz Jäger bewundert, wie sich Ria Endres, die einst durch eine feministische Wutattcke gegen Thomas Bernhard in Form einer Dissertation berühmt wurde, in stillen Gedichten in Kunst einschreibt. Er zeigt es am Beispiel eines Gedichts über ein Matisse-Bild, das ein Zimmer in Nzza zeigt, in das sie sich hinein versetzt und das sie dann mit ganz persönlichen Erinnerungen und Assoziationen verknüpft. Auf das Rätsel der eigenen Geschichte, so Jäger, klopfe Endres in ihrer traditionsbewussten Lyrik die Literatur und die Kunst ab.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…