Rex Stout

Es klingelte an der Tür

Ein Fall für Nero Wolfe
Cover: Es klingelte an der Tür
Klett-Cotta Verlag, Suttgart 2017
ISBN 9783608981117
Gebunden, 248 Seiten, 15,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen neu übersetzt von Conny Lösch. Mit einem Nachwort von Jürgen Kaube. Die reiche Exzentrikerin Rachel Bruner hat die Nase voll vom amerikanischen Geheimdienst. Sie kauft zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuchs und verschickt es landesweit. Klar, dass das Ärger gibt: Das FBI lässt sie auf Schritt und Tritt überwachen. In ihrer Not wendet sich die vornehme Dame an Nero Wolfe, den berühmtesten Privatermittler von New York. Doch wie soll der ihr helfen? Sein Gegenspieler ist immerhin kein Geringerer als J. Edgar Hoover. Ein Scheck über 100 000 Dollar überzeugt ihn, es zumindest zu versuchen. Da kommt ihm ein Mordfall an einem Journalisten sehr gelegen ...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.04.2017

Rezensentin Susan Vahabzadeh liebt Rex Stouts Romane um den exzentrischen Nero Wolfe, und besonders gut gefällt ihr "Es klingelte an der Tür" von 1965. Darin nimmt es der New Yorker Detektiv und Orchideenzüchter, der seine Wohnung nicht verlässt, mit dem FBI-Chef höchstselbst auf, bei dem es sich damals um niemand geringeren als den allseits verhassten J. Edgar Hoover handelte. In dem Fall muss Nero Wolfe für eine vermögende Dame tätig werden, die von der Behörde drangsaliert wird, weil sie tausendfach das - real existierende - kritische Werk "The FBI Nobody Knows" verschenkte. Großartig, verzwickt und sehr komisch findet Vahabzadeh, wie Wolfe von seinem Schreibtisch aus dem Mann das Handwerk legt, der in Wahrheit Präsidenten in Angst versetzte.
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