Margery Allingham

Campion. Tödliches Erbe

Kriminalroman
Cover: Campion. Tödliches Erbe
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2025
ISBN 9783608966756
Gebunden, 272 Seiten, 17,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Edith Walter. Die Familie Gyrth ist im Besitz eines legendären Kelches. Seine Schönheit und die Legenden, die sich um ihn ranken, machen ihn unersetzlich. In einer fensterlosen Kapelle aufbewahrt, sollte er vor Diebstahl sicher sein. Aber Albert Campion - der vielleicht beste Detektiv, den England je kannte - erfährt, dass der Schatz in Gefahr ist. Kurzentschlossen bietet er Percival, dem Erben der Gyrths, der einer Entführung nur haarscharf entronnen ist, seine Hilfe an. Wird Campion es schaffen, den Kelch und die Ehre der Familie zu retten? Albert Campion ist mit seiner dünnen, blassen Erscheinung nicht gerade eine imposante Figur. Er wirkt, als wäre er seinen Klienten keine große Hilfe. Aber der Schein trügt, denn er ist einer der besten Detektive, die England je kannte. Als Percival sich an ihn wendet, enthüllt Campion, dass der Familienkelch von einem skrupellosen Ring reicher Diebe ins Visier genommen wurde, die ihre privaten Kunstsammlungen aufstocken wollen. In Suffolk, auf dem Familiensitz der Gyrths, werden Campion und sein treuer Assistent Magersfontein Lugg mit albtraumhaften Ereignissen konfrontiert. Als Percivals Tante tot aufgefunden wird, mit einem Ausdruck des Entsetzens auf dem Gesicht, muss Campion nicht nur die Sicherheit des Kelches, sondern auch die der Familie Gyrth gewährleisten. Er mag daran gewöhnt sein, Kriminelle zu überlisten, aber kann Campion auch einer der reichsten Gangs der Welt auf die Schliche kommen und diesen Fall lösen?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 25.03.2025

Rezensentin Sylvia Staude liest den Campion-Krimi von Margery Allingham mit Freude. Als begabt mit Humor und Sinn fürs Fantastische sowie mit der Fähigkeit, präzise Charakterzeichnungen zu entwerfen, erscheint ihr die Autorin hier. Der Leser wird in die Geschichte um einen sagenhaften alten Kelch in einer Adelsfamilie und dessen bösen Zauber hineingezogen, verspricht Staude. Allerhand Gauner und Spuk begegnen dem Leser in der "verzwickten Handlung", warnt die Rezensentin, der während der Lektüre nicht einmal langweilig geworden ist.

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