Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.2001
Erfreut begrüßt Michael Pawlik diese "Einführung in die Philosophie", die der Marburger Philosophie-Professor Brandt vorgelegt hat. Dessen Bescheidenheit tut gut, konstatiert Pawlik. Bescheidene Menschen sind oft kluge und eigenwillige Köpfe, hat Pawlik bei der Lektüre erfahren. Mal so eben würde Brandt den philosophischen Reduktionismus und die sprachanalytische Theorie ohne Wortgeblähe widerlegen, wobei Brandt Philosophie nie "als Weisheitslehre" betreiben würde, bei der es darauf ankäme, endgültige Antworten auf offene Fragen zu geben. Brandt geht es vielmehr darum, fasst Pawlik zusammen, den "Bereich sinnvoller Fragen" auszuloten. Der letzte Abschnitt des Buches befasst sich darum auch mit dem Thema "Sinn des Lebens". Was ein sinnvolles Leben ist, weiß Brandt nicht - oder verrät es nicht - , meint der Rezensent, wohl aber was sinnvolle Erkundungen seien. Für ihn: ein "kritischer Philosoph" im besten Sinne des Wortes.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…