Der Band bietet aus unterschiedlichen Perspektiven Antworten auf die Frage, was denn nun Moral eigentlich ist, etwa aus der Perspektive der Metaethik, der normativen Ethik, der angewandten Ethik und durch eine Klärung des Verhältnisses von Moral und Werten. Er eignet sich ebenso zum Selbststudium wie für den Ethikunterricht, für das Philosophiestudium, aber auch für Weiterbildungsstudiengänge.
Großen Lektüregewinn gibt Rezensent Franz Schuh zu Protokoll, der sich mit viel Interesse an den ethischen Abgründen aufgehalten hat, die von Detlef Horster in diesem Buch aufgerissen werden. Auch den Rückschluss des Autors auf die schlimme Verfasstheit einer Gesellschaft, die immerzu von Ethik spricht, unterschreibt der Rezensent sofort. Lediglich einen gewissen Mangel an sprachlichem Ehrgeiz deutet Schuh als kleines Manko des Buches an.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…