Kolloquium Berlin 1999. Zum Teil in englischer und französischer Sprache. Herausgegeben von Stefan Altekamp, Mathias R. Hofter und Michael Krumme.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.08.2002
Nichts auszusetzen hat Cornelia Isler-Kerenyi an dem Sammelband, der die Diskussionsbeiträge eines im Februar 1999 in Berlin abgehaltenen internationalen Kolloquiums versammelt. Die Zukunft der Archäologie wurde dort gesichtet, und die sieht dunkel aus. Die Probleme seien nicht nur der allgegenwärtige Stellenabbau, sondern vor allem die "allgemein akzeptierten Dogmen", des Fachs, wie die darwinistische Auffassung der Geschichte, die griechische Antike als Idealbild oder das Vertrauen in die Technik, das Wissen endgültig sichern zu können. "Solche Dogmen müssten heute zumindest zur Diskussion gestellt werden, was aber kaum je geschieht." In Berlin ist es geschehen, die Ergebnisse sind in dieser "vorbildlichen Publikation" erschienen.
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