Aus dem kanadischen Englisch von Christiane Buchner. Die schüchterne Ratsche soll zum ersten Mal allein in die Ferien fahren. Aber muss es gleich zu zwei exzentrischen uralten Tanten sein, die in einem einsamen Haus in der Wildnis leben, nur umgeben von Blaubeeren und wilden Bären? Nicht einmal der Postbote scheint den Weg dorthin zu finden und ein funktionierendes Telefon gibt es auch nicht ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.04.2005
Nach Meinung des Rezensenten Michael Schmitt dauert es zwar ein bisschen lange, bis dieser zunächst in viele Episoden zerfallende Roman über eine unschöne und doch nicht hoffnungslose Kindheit dramaturgisch in Fahrt kommt. Doch dann ist plötzlich eine Geschichte da, die den Episoden eine inhaltliche Essenz gibt und "nicht ohne Raffinesse wird der Knoten doch noch zugezogen". Da scheint der Rezensent dann auch bereit, über das Zuviel an "Lebenshilfe" hinwegzublicken, das hier geboten wird, denn die Moral der Geschichte ist alles in allem doch erfreulich. Sie verspricht nämlich, "dass auch nach einer schrecklichen Kindheit ein gutes langes Leben folgen kann".
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