Ziemlich enttäuscht zeigt sich Ludger Lütkehaus von Mary Hoopers Fortsetzung ihres Bestsellers "Die Schwester der Zuckermacherin". Hannah und ihre Schwester Sarah kehren nach der Pest pünktlich zum großen Brand 1666 nach London zurück, totgeglaubte Lieben werden wieder gefunden, Babys geboren und nach allem Leid winkt zum Glück am Ende das rettende Happy End. Die "Frische, die Klasse des ersten großen Wurfs" vermisst der Rezensent aber, zu flach und unlebendig sind ihm die Charaktere. Trotz der ihm sehr willkommenen historischen Szenerie, die ganz ohne "apokalyptisch-moralisches Geraune" auskommt, muss Lütkehaus aber resümieren: Der Titel "Aschenblüten" passt zur Blässe der Figuren.
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