Wolfgang Korn

... und morgen ein Star!

Eine kleine Geschichte über die große Medienwelt. (Ab 12 Jahre)
Cover: ... und morgen ein Star!
Bloomsbury Verlag, Berlin 2010
ISBN 9783827053893
Gebunden, 191 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Illustrationen von Birgit Jansen. Es sollte der große Durchbruch werden, aber Kevins Auftritt in der Casting-Show war eine Katastrophe. Gerade Kevin, den sonst nichts so schnell umhaut. Vor laufender Kamera war er zusammengebrochen und dann übel aus der Show gemobbt worden. Hinterher hat ihn auch noch die Presse seiner kleinen Heimatstadt mit Häme überzogen. Jetzt schweigt er. Aber sein Freund Eddy will wissen: Wie konnte so etwas passieren? Wütend beschwert sich Eddy beim Zeitungschef über die Berichterstattung. Der aber wittert gleich eine Story und überredet ihn zu einer gemeinsamen Recherche. Während der erfahrene Journalist auf seine bewährten Quellen wie Telefon und Nachrichtenagenturen setzt, vertraut Eddy vor allem auf das Internet. Tatsächlich ergänzen sich die Möglichkeiten der neuen und alten Informationswelt bei den Nachforschungen immer besser, und als Eddy dann auch noch als Nachwuchsreporter hinter die Kulissen der Casting-Show blickt, durchschaut er allmählich, wie das Geschäft mit der Aufmerksamkeit funktioniert, wie Nachrichten gemacht werden - und welche Interessen dahinterstecken.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.02.2011

Eigentlich ein "sympathisches" Buch findet Tilman Graff nach der Lektüre von Wolfgang Korns Buch "...und morgen ein Star!", in dem der Autor den Versuch unternimmt, die Jugend in die Welt der Medien einzuführen. Hätte er nur darauf verzichtet, so "lächerlich-krampfhaft" die Sprache der Jugend zu imitieren, so der siebzehnjährige Rezensent, der schließlich peinlich berührt die in SMS-Form und Chatroom-Dialogen wiedergegebenen Passagen überblättert. Bleibt noch die Geschichte um Eddy, den Protagonisten, der sich mit Unterstützung einer Provinzzeitung auf die Suche nach seinem Freund Carsten begibt, der nach einem desaströsen Auftritt in einer Castingshow untergetaucht ist. Graff folgt dem Autor auf seinem Streifzug durch die Medienwelt, liest Interessantes über soziale Netzwerke und Hintergründe der Medienwelt, muss aber auch hier nach der Lektüre leider feststellen, nichts wesentlich Neues erfahren zu haben.
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