Marjolijn Hof

Mutter Nummer Null

Roman. (Ab 8 Jahre)
Cover: Mutter Nummer Null
Bloomsbury Verlag, Berlin 2009
ISBN 9783827053824
Gebunden, 140 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Meike Blatnik. Fejzo ist adoptiert und weiß nichts über seine "echte" Mutter. Sie interessiert ihn auch nicht wirklich. Das ändert sich, als er Maud kennenlernt. Sie ist sehr neugierig und will alles wissen. Warum hat Fejzos Mutter ihn weggegeben? Hat er sein Zeichentalent von ihr? Ist seine echte Mutter vielleicht eine berühmte Künstlerin? Fejzo fängt an nachzudenken. Vielleicht ist seine Mutter ja auch ein unangenehmer Mensch, weder berühmt noch sympathisch. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Antwort auf diese Fragen zu finden: Fejzo macht sich auf die Suche nach seiner Mutter.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 03.03.2010

Angelika Overath stellt sehr angetan Marjolijn Hofs Jugendroman vor, in dem es gleich zweifach um das Erwachsenwerden geht. So muss sich Adoptivkind Fejzo nicht nur mit seiner Herkunftsgeschichte auseinandersetzen, er wird auch mit einer ersten Liebe konfrontiert, erklärt die Rezensentin. Sie findet, dass die niederländische Geschichte dies psychologisch sehr einfühlsam und zudem mit feinem Humor umgesetzt hat.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009

Rezensentin Eva-Maria Magel weiß Marjolijn Hofs Jugendroman "Mutter Nummer Null" zu schätzen. Die Geschichte um Fejzo, einen adoptierten Jungen, der sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter macht, hat für sie wenig gemein mit vielen anderen Büchern zum Thema, die ihr oft wie "märchenhafte Toleranzfibeln" oder "schlecht verkleidete Selbsthilfebücher" vorkommen. Die Stärke der Geschichte sieht sie darin, dass die Autorin sie als Adoleszengeschichte erzählt und es zugleich schafft, den Leser auch über die Adoptionsgeschichte hinaus für Fejzo zu interessieren. Mit Lob bedenkt sie Hofs genaue und schlichte Sprache sowie Meike Blatniks gelungene Übersetzung. Magels Resümee: ein "ernster, einfühlsamer Kinderroman".
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009

Rezensentin Eva-Maria Magel hebt sich diese Adoptionsgeschichte von Marjolijn Hof wohltuend von alle den Identitätsbüchern ab, die oft als "Toleranzfibeln oder schlecht verkleidete Selbsthilfebücher" daher kommen. Worum es genau geht, lässt sich Magels anfangs etwa infantiler Wiedergabe nicht genau entnehmen, offenbar um den adoptierten Jungen Fejzo, der sich auf die Suche nach seiner leiblichen Mutter macht. Was Magel für das Buch eingenommen hat, ist, dass dieser Junge nicht nur als Problemkind interessiert, sondern auch als "sensibler, aufmerksamer Ich-Erzähler". Lob vergibt sie auch an die Übersetzung von Meike Blatnik, die den schlichten , präzisen Stil der Autorin offenbar in "hoher Qualität" wiedergegeben hat. 
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