Aus dem Englischen von Klaus Fritz. Alle Ferienpläne sind geplatzt: Toms Bruder hat die Masern! Daher wird Tom bei Onkel Alan und Tante Gwen einquartiert, um sich nicht anzustecken. Langeweile scheint vorprogrammiert. Doch als eines Nachts die alte Standuhr im Treppenhaus 13 Mal schlägt und sich der graue Hinterhof des Hauses in einen zauberhaften Garten verwandelt, entdeckt Tom eine fremde Welt aus längst vergangener Zeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2016
Fridtjof Küchemann freut sich, dass Klaus Fritz diesen Kinderbuchklassiker von Philippa Pearce mit Gespür für Rhytmus und Details übersetzt hat. Die große Kunst dieses Buchs von 1958 sieht Küchemann in der Balance zwischen Märchen, Kinderperspektive und literarischer Plausibilität erkennt. Das ist wichtig, meint er, weil es in der Geschichte um die Freundschaft zwischen einem einem Jungen und einem durch Raum und Zeit wandernden Geist geht. Glück empfindet Küchemann aber auch wegen des Blicks auf die Zeit und das Träumen, den der selbst "zeitlose" Text für ihn eröffnet.
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