Aus dem Amerikanischen von Christiane Buchner. Illustration von Sophie Blackall. Als Marlene die Nachricht erhält, dass ihre Eltern von Füchsen entführt wurden, ist sie verzweifelt. Zum Glück trifft sie auf Herrn und Frau Hase, die sich gerade schicke Fedora-Hüte zugelegt und eine Detektei eröffnet haben. Gemeinsam machen sich die drei auf die Suche nach Marlenes entführten Eltern. Und dabei helfen ein Stapel Telefonbücher und Plateauschuhe zum Autofahren, schicke Kopfbedeckungen für die Hasendetektive und ein Knoblauchbrot mümelndes Murmeltier. Nichts für Hasenherzen!
Rezensentin Eva-Christina Meier ist entzückt von diesem Kinderkrimi, in dem ausgerechnet Füchse die Hippie-Eltern eines Außenseitermädchens entführen und eine Gruppe Detektiv-Hasen, natürlich in stilechter Montur, dem Mädchen bei den Ermittlungen zur Seite steht. Da häufen sich "komisch groteske Situationen", freut sich die Kritikerin, die eine "erfrischend zeitgenössische Variation" des literaturhistorisch tradierten Motivs sprechender Hasen vorliegen sieht. Gut gefallen der Rezensentin ferner die erstaunliche Plausibilität der Geschichte sowie der Detailreichtum der begleitenden Illustrationen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…