Lizzie lebt mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder in Dresden, als der Zweite Weltkrieg ausbricht. Während ihr Vater an die Front muss, nimmt Lizzies Mutter eine Stelle im Dresdner Zoo an. Das Elefantenmädchen Marlene schließt sie sofort ins Herz. Als die Stadt 1944 von den Aliierten bombardiert wird, flieht die Familie mit Marlene im Schlepptau. Die Flucht ist beschwerlich und stets begleitet von Hunger und Angst. Alle sind am Ende ihrer Kräfte. Aber dann treffen sie Peter, einen kanadischen Piloten, der ihnen seine Hilfe anbietet. Doch können sie ihm, dem Feind, vertrauen?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2014
Ramona Lenz hält diese an historischen Tatsachen orientierte, im Zweiten Weltkrieg spielende Geschichte um einen aus dem Zoo entführten Elefanten, einen abgeschossenen Bomberpiloten und die kleine Lizzie für gut austariert, was die Darstellung von Leid und Elend während des Krieges betrifft. Für Kinder erträglich, findet sie. Dass der Autor Michael Morpurgo Tragig nichts extra ausschlachtet rechnet sie ihm hoch an. Gleichzeitig gefällt ihr die Idee, die Bombardierung Dresdens für junge Leser urbar zu machen, großartig, selbst wenn Morpurgo hin und wieder sein gutes Maß verliert und ein paar allzu große Gesten aus der Heldenkiste ins Geschehen einstreut.
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