Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.03.2003
Gute Idee, aber unzureichend umgesetzt - darauf läuft die Kritik von Petra Steinberger an diesem Sachbuch für Kinder über den Islam hinaus. Dargestellt wird der Islam in seinen prächtigsten Farben, berichtet Steinberger, und dies sei heutzutage entgegen dem zu simplen Bild, das man sich vom Islam mache, durchaus auch berechtigt. Doch ist ihr diese Welt insgesamt etwas zu schön und zu idyllisch geraten, die Welt der Kalifen, Paläste, rauschenden Feste und edlen Stoffe. Als sei diese Welt stehen geblieben, moniert Steinberger. Ihr fehlt sozusagen die Fortsetzung oder ein zweiter Band, der die Welt des Islams von früher mit dem gelebten Islam von heute in Beziehung setzt und erklärt - mitsamt seinen sozialen, kulturellen und politischen Nebeneffekten, fordert Steinberger.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…