Richard Wagner brauchte die große Geste, die bedeutende Pose, betrieb beharrlich die wirkungsvolle Inszenierung seiner selbst. Hinter dieser Attitüde lässt sich auch das Bedürfnis nach Schutz, nach Selbstbewahrung erkennen. Klug und kenntnisreich führt Peter Wapnewski durch die Opernwelt Richard Wagners, bietet dem Leser an, sich dem jeweiligen Wissensstand gemäß unterrichten zu lassen, und lenkt den Blick subtil auf ein zentrales Charakteristikum jenes monumentalen Lebenswerks, das leicht übersehen wird: die Menschlichkeit im Werk Richard Wagners.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Ingo Schulze: Das Wasser im August Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen.…