Die Weltpolitik gleicht derzeit einem aufziehenden Gewittersturm. Ob in Afrika oder Lateinamerika, in Arabien oder im Mittleren Osten überall braut sich Unheilvolles zusammen. Und auch der Westen Europa und die USA , einst Hort der Stabilität, wird von Krisen heimgesucht wie seit langem nicht. Peter Scholl-Latour, Spezialist für turbulente Großwetterlagen, kennt die Welt wie kein Zweiter. Vor dem Hintergrund seiner sechzigjährigen Erfahrung als Chronist des Weltgeschehens beleuchtet er in seinem neuen Buch die Brennpunkte der aktuellen Weltpolitik.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2012
Mit Staunen konstatiert Werner Link, wie unermüdlich Peter Scholl-Latour versucht, Klarheit in die verworrenen politischen Konstellationen, vor allem im Nahen und Mittleren Osten, zu bringen. In diesem Buch scheint es ihm wieder einmal zu gelingen. Auch wenn Link nicht alle Süffisanzen des Autors goutiert, Anregungen zur Diskussion findet er bei Scholl-Latour allemal. Ob zu Merkels Libyen-Politik oder zur Arabellion, von kleinen Redundanzen abgesehen eröffnen die politischen Analysen des Autors dem Rezensenten einen ganz anderen, von der üblichen idealistischen Betrachtungsweise abweichenden Blick auf den aktuellen "Menschenrechts- und Demokratiemissionarismus", ohne es jedoch an Empathie mit den Opfern fehlen zu lassen.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…