Digitale Ressourcen, multimediale Methoden und das Werkzeug Computer bestimmen scheinbar selbstverständlich die tägliche Arbeit des Historikers, der Historikerin. Peter Haber geht der Frage nach, wie die Digitalisierung der Welt die Wissenschaft von der Vergangenheit verändert. Wie wird Geschichte im 21. Jahrhundert geschrieben? Wie wird unser Wissen neu geordnet? Welche Macht hat Google?
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.03.2012
Peter Haber weiß, wovon er spricht, auch in technischen Fragen, würdigt Urs Hafner den Autor. Er lernt, dass die Historiografie noch nicht ausgedient hat und Quellenkritik notwendiger ist denn je. Der Rezensent hat aber auch Kritik: er findet Habers Erläuterungen zu Wikipedia, zu Datenbanken und kollektiven Autoren zwar sehr spannend und klug, aber der spezifische Zusammenhang zu der Geschichtsschreibung wird ihm nicht ganz klar. Dass der Autor stellenweise etwas unkonkret bleibt, mag mit dem aktuellen Umbruch in der Medienwelt zu tun haben, mutmaßt Hafner. Nichtsdestotrotz sei dem Autor mit "Digital Past" eine Bestandsaufnahme der aktuellen Lage gelungen, in denen er viele offene Frage aufzeigt, erklärt der Rezensent.
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