Was ist Leben? Und was bedeutet die Antwort auf diese Frage für die Herausforderungen, denen sich die Menschheit heute gegenübersieht - Klimawandel, Pandemien und Artensterben? Paul Nurse erhielt den Nobelpreis dafür, gezeigt zu haben, wie lebende Zellen funktionieren. In seinem Buch synthetisiert er auf wenigen Seiten sämtliches Wissen darüber, was es heißt, am Leben zu sein. Schritt für Schritt erläutert Nurse die fünf revolutionären Ideen, die der Biologie zugrunde liegen - die Zelle, das Gen, Evolution durch natürliche Selektion, das Leben als Chemie und das Leben als Information.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 24.09.2021
Rezensent Volkart Wildermuth empfiehlt das Buch des Zellbiologen und Nobelpreisträgers Paul Nurse auch dem aufgeklärten Laien. Zu erfahren ist laut Rezensent, vermittelt durch leicht lesbare historische Exkurse, Laborbesuche und eigene Beobachtungen des Autors, wie nah die moderne Biologie der Entschlüsselung des Lebens schon gekommen ist. Lehrbuchwissen und verblüffende Fakten wechseln sich laut Wildermuth ab, wenn Nurse der Zellchemie in den Muskelzellen auf den Grund geht und sie als Lebenselexier darstellt. Mit Nurses fünf Grundkonzepten Zelle, Gen, Evolution, Chemie und Information versteht der Leser, was moderne Biologie ausmacht, verspricht der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.2021
Hans-Jörg Rheinberger trifft auf starke Sachprosa in dem Buch des Zellbiologen und Nobelpreisträgers Paul Nurse. Die Welt seiner Forschung, Historisches zum Fach und Wissenswertes über die Zelle, ihre Evolution und Funktion vermittelt der Autor laut Rezensent so anschaulich wie kenntnisreich, in gut verständlicher Sprache und garniert mit Autobiografischem und Assoziationen. Wie Nurse die einzelnen Kapitel miteinander verbindet zu einem geschlossenen Narrativ, findet Rheinberger überzeugend, auch wenn ihm die historischen Exkurse eher "konventionell" erscheinen.
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