Nobelpreisträger, Erfolgsautor und streitbarer Geist: Konrad Lorenz war der populärste Wissenschaftler unserer Zeit. Zu seinem 100. Geburtstag legen Klaus Taschwer und Benedikt Föger diese Biografie über ihn vor, basierend auf bisher unbekanntem Material aus privaten und öffentlichen Archiven.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2003
Einen "Steinbruch von widersprüchlichen Zitaten und Quellen" haben die beiden Journalisten Klaus Taschwer und Benedikt Föger über Konrad Lorenz gesammelt, befindet Ulrich Kühne in seiner wohlwollenden Besprechung. Schließlich vermag das Buch doch den großen Verhaltensforscher äußerst facettenreich in Erscheinung treten zu lassen, wie der Rezensent anhand von zwei Beispielen verdeutlicht: So zeichne sein anbiedernder Aufnahmeantrag bei der NSDAP von 1938 "das Bild eines Opportunisten und rücksichtslos ehrgeizigen Karrieristen"; andererseits habe Lorenz 1973, nach Erhalt des Nobelpreises, die "Publicity für seine moralische Mission, als Mahner vor den destruktiven Kräften der Zivilisation, gegen Umweltzerstörung und Atomkraftwerke, genutzt". Allerdings hätten die beiden Autoren, die Ulrich Kühne zufolge bereits vor zwei Jahren ein erstes biografisches Werk zu Lorenz veröffentlicht haben, sich nicht wirklich um eine "Synthese" bemüht, sich demnach mit dem Sammlerdasein begnügt.
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