An einem kalten Februarmorgen 1916 eröffneten mehr als tausend deutsche Geschütze das Feuer auf französische Stellungen rund um Verdun. Zehn Monate wurde erbittert gekämpft, 300.000 Soldaten fanden den Tod. Verdun gilt bis heute als Symbol für sinnloses Sterben und zermürbenden Stellungskrieg. In seiner Darstellung führt der amerikanische Historiker und Kenner der französischen Geschichte Paul Jankowski mitten ins Geschehen und lässt die Ängste und Hoffnungen der Kämpfenden spürbar werden. Doch er schildert ebenso, wie die "Jahrhundertschlacht" in beiden Ländern wahrgenommen und von Beginn an politisch vereinnahmt wurde. Eine große Gesellschaftsgeschichte des Ersten Weltkriegs und eine neue, moderne Sicht auf dessen längste und grausamste Schlacht.
Bei einer derart ausführlichen Sichtung von Quellen hätte Rezensent Sven Felix Kellerhoff von Paul Jankowski mehr erwartet. Zwar kann der Historiker nichts dafür, dass nach der Zerstörung der wichtigsten deutschen Aktenbestände bei einem Bombenangriff auf Potsdam im April 1945 nur noch wenige deutsche Quellen verfügbar sind, erklärt der Kritiker. Die fehlende Struktur des Buches lastet er dem Autor jedoch an: Wiederholungen von Informationen und Sprünge in der Chronologie des Geschehens erschweren den Lesefluss, klagt Kellerhoff, der auch mit der Übersetzung nicht immer ganz zufrieden ist.
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