Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz, mit einem Nachwort von Paul Ingendaay. 'Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde' - ein neues Tierleben, diesmal nicht verfasst von Alfred Brehm. Hamster, Hühner, Hund und Katze, Schwein, Kamel, Elefant und Ratte rächen sich fürchterlich, einfallsreich und unverhofft am Menschen - als wären auch sie Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.02.2005
Burkhard Müller bespricht neue Bände einer auf 35 Bände angelegten Patricia-Highsmith-Werkausgabe des Diogenes Verlags und rühmt die "große und dankenswerte Sorgfalt", mit der sie neu ediert und übersetzt worden sind. In "Kleine Mordgeschichten für Tierfreunde" werden Übeltaten an Tieren, für die die amerikanische Autorin "uneingeschränkte Sympathie" hegte, "glänzend" gerächt, so der Rezensent schadenfroh. Auch bei den "Kleinen Geschichten für Weiberfeinde" werden Frauen, die als "traurige Zerrbilder der Tiere erscheinen" und ihren Männern auf individuell unterschiedliche Art das Leben schwer machen, mit dem Tod bestraft, erklärt Müller. Dabei erinnern ihn die Geschichten in ihrer "sachlich-drastischen" Darstellung, bei der auf ein "Laster" stets die gerechte Strafe folgt, an den "Struwwelpeter", und er kann dann für die Frauen auch keinerlei Mitleid aufbringen. Im Gegenteil, er empfindet sogar ein überzeugtes "recht so!, wie er unumwunden zugibt.
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