Dies ist die Geschichte zweier Freunde. Dies ist die Geschichter von Lester und Bob. Lester ist bei allen beliebt. Lester hat immer etwas zu erzählen und macht Bob jede Menge Vorschläge, was die Beiden unternehmen können. Lester ist eine Ente. Bob ist der Freund von Lester. Bob sagt kein Wort zuviel. Bob lässt sich niemals aus der Ruhe bringen. Bob ist in Ordnung. Bob ist ein Bär.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.10.2014
Schwer zu entscheiden, wer hier wen übers Ohr haut, meint Rezensentin Eva-Maria Magel. Aber darum geht es laut Rezensentin auch gar nicht. Eher entdeckt Magel in der von Ole Könnecke geschriebenen und gezeichneten Story so etwas wie die Geschichte einer Freundschaft, wenn auch einer ungleichen, ambivalenten, in der einer, hier der Enterich Lester, immer das letzte Wort hat, bzw. den Streich. Bei Könnecke aber ist das eben nicht so sicher mit dem letzten Wort. Lieber lässt der Autor jede Menge "weißen Raum". Magel gefällt das gut, kann sie sich (und jedes (vor-)lesefähige Kind, wie sie meint) doch die Enden der kleinen Episoden zwischen Lester und seinem Freund Bob selber ausdenken.
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