Narges Mohammadi

Eine Frau hört niemals auf zu kämpfen

Unser Einsatz für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte im Iran
Cover: Eine Frau hört niemals auf zu kämpfen
btb, München 2026
ISBN 9783442763665
Gebunden, 624 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Die iranische Friedensnobelpreisträgerin und Menschenrechtsaktivistin Narges Mohammadi erzählt erstmals ihre eigene Geschichte. Es ist die Geschichte einer furchtlosen Frau und ihres unermüdlichen Einsatzes für politischen Wandel, Gleichberechtigung, Frauenrechte und die Rechte eines ganzen Volkes. Narges Mohammadi blickt zurück auf ihren außergewöhnlichen Lebensweg - als unerschrockene Aktivistin, die trotz Gefängnisses, Repressionen und Folter nicht schweigt. Sie erzählt von ihrer Kindheit und Jugend, von der Herausforderung, gleichzeitig Aktivistin und Mutter zu sein, und schildert eindrucksvoll ihre Jahre des Widerstands. Ihre Autobiografie ist auch ein Buch über den starken Zusammenhalt von Frauen in Gefangenschaft und über die Entschlossenheit, den Kampf für eine bessere Welt niemals aufzugeben. Es ist ein Aufruf, sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen, gemeinsam mit Narges Mohammadi und den vielen mutigen Frauen an ihrer Seite.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 06.10.2026

Rezensentin Rahel Zingg vertieft sich in die die Autobiografie der iranischen Ingenieurin, Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi: Es ist der Bericht lebenslangen Engagements und ein Dokument lebenslanger Unterdrückung, Haft und psychischer Gewalt. Im berüchtigten Evin-Gefängnis begonnen führt das Buch dem Leser laut Zingg die Qual der Einzelhaft und der Trennung von der Familie vor Augen. 77 Kapitel in klarer, verständlicher Prosa, die sich nur in den Momenten, da Mohammadi für die Bewegung spricht, "verhärtet", stellt Zingg fest. Der Autorin geht es darum, Zeugnis abzulegen, nicht um Spannungs-Effekte, so die beeindruckte Kritikerin. 

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