Aus dem Ungarischen von Wilhelm Droste. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Pál Kelemen. Mit Illustrationen von Christian Thanhäuser, 10 Birnholzschnitte im Innenteil und einer am Umschlag. Als Beilage zur erweiterten Spurensicherung ein fadengebundenes Heft, 24 Federzeichnungen von Landschaften Mészölys auf Dünndruckpapier.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.03.2022
Rezensent Jörg Plath freut sich über die drei Texte von Miklos Meszöly, auch wenn sie ihm die "Lücke" bewusst machen, die der Autor und sein Werk darstellen. Dass so wenig von Meszöly bei uns veröffentlicht wurde, findet Plath bedauerlich. Wie der Autor hier szenisch knapp und präzise durch Zeiten und Orte streift, Autobiografisches festhält und auf Handlung pfeift, gefällt dem Rezensenten durchaus, wenngleich es vom Leser einige Aufmerksamkeit fordert, wie Plath einräumt. Zu entdecken ist eine sehr eigene Erkenntnisform, meint er, die sich dem Wissen, dem Glauben und den Vorurteilen als Alternative präsentiert.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…