Michaela Krützen

Klassik, Moderne, Nachmoderne

Eine Filmgeschichte
Cover: Klassik, Moderne, Nachmoderne
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2015
ISBN 9783100405043
Gebunden, 832 Seiten, 34,00 EUR

Klappentext

Diese Geschichte des Films ist vollkommen anders. Statt chronologisch Hunderte von Produktionen abzuhandeln, zeigt Michaela Krützen die sich verändernden Grundprinzipien des filmischen Erzählens anhand von nur drei Titeln auf: "Casablanca", "L'Année dernière à Marienbad" und "Eternal Sunshine of the Spotless Mind". Anschaulich arbeitet sie an konkreten Szenen die Besonderheiten von drei grundlegenden Epochen heraus: Klassik, Moderne und Nachmoderne. Grundlage des Vergleichs ist ein Katalog von 16 Merkmalen, die diese Erzählweisen kennzeichnen. So entsteht eine neue Filmgeschichte - kompakt, verständlich und originell.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2015

Michaela Krützens Buch "Klassik, Moderne, Nachmoderne" über Filmepochen hat einen irreführenden Titel, findet Dietmar Dath. Er lege eine genealogische Entwicklung nahe, wo die Autorin operative Kategorien vorschlägt, ausführt und begründet, was der Rezensent im Übrigen für das deutlich sinnvollere Unterfangen hält. Und so gefällt Dath das Buch auch ganz hervorragend. Krützen analysiert präzise drei Filme - "Casablanca" (1942) von Michael Curtiz, "L'Année dernière à Marienbad" (1961) von Alain Resnais und "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" (2004) von Michel Gondry - und demonstriert an ihnen einen "klaren Katalog von Kriterien", der Filme entweder als stoff-, methoden- oder schriftorientiert ausweist, fasst der Rezensent zusammen. Das Entscheidende ist, dass Krützen den Filmen ihre Typologie nicht gewaltsam überstülpt, sondern sie im "Wuseln des Konkreten" erprobt, lobt Dath.
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