Michael Sims

Adams Nabel und Evas Rippe

Eine Erkundung des menschlichen Körpers
Cover: Adams Nabel und Evas Rippe
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2009
ISBN 9783608941166
Kartoniert, 367 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Als Lust-Schmetterling und Last-Esel ist der Körper uns im Alltag so selbstverständlich, dass wir ihn ständig übersehen. Was Augen, Ohren, Nase, Mund, Zunge, Lippen bis hin zu den Füßen tagtäglich ein Leben lang leisten - die erotischen Zonen von Frau und Mann nicht ausgenommen - wird hier wohldosiert als Brain-Food serviert. Darum wird hier 'von Kopf bis Fuß' der 'Tatort' erneut erkundet, der eigene Körperkontinent (wieder) einmal genauer - nämlich evolutions-, natur- und kulturgeschichtlich - schwarz auf weiß besichtigt und seriös erklärt, kuriose Erkundungen mit eingeschlossen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 22.12.2009

Eingenommen ist Rezensentin Sylvia Staude von Michael Sims naturgeschichtlicher und kulturhistorischer Erkundung des menschlichen Körpers. Sie bescheinigt dem Autor nicht nur fleißige Recherchen und eine gründliche, instruktive Darstellung, die vom Haar, den Augenbrauen, über Augen und Ohren, Hand und Brust, bis zu den Geschlechtsteilen runter zu den Zehen nichts auslässt, sondern auch eine feine Ironie - etwa wenn es um die Geschichte des Schamhaars in der Kunst geht oder um die vielen Vorhäute Jesu, die als Reliquie verehrt wurden. Staude findet bei Sims eine Fülle solcher Kuriositäten und "origineller Details". Zugleich hebt sie die Ernsthaftigkeit des Autors hervor, wenn dieser über angeblich streng wissenschaftliche Erkenntnisse über den Körper in den vergangenen Jahrhunderten schreibt, unter denen besonders Frauen immer wieder sehr zu leiden hatten. Mit Lob bedenkt Staude auch die beiden Übersetzer Christine Schmutz und Frithwin Wagner-Lippok.
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