Klappentext

Aus dem Englischen von Stephan Gebauer. Die Weltwirtschaft steht kurz vor einer Revolution, die die globale ökonomische Ordnung von Grund auf umkrempeln wird. Der Kern dieses Wandels liegt in der digitalen Währung, die bahnbrechende Veränderungen für die gesamte Gesellschaft mit sich bringt. Jenseits von Dollar und Euro oder Goldman Sachs und Deutscher Bank lässt die Kryptowährung das etablierte Finanzsystem alt aussehen. In ihrem Buch erklären Paul Vigna und Michael Casey, wie sich bestehende Machtverhältnisse verschieben, wenn Regierungen und Zentralbanken keinen Einfluss auf die virtuelle Währung haben. Kreditkarten und PayPal werden überflüssig, Wirtschaftsbeziehungen werden umgewälzt, Oligopole ausgehebelt und geopolitische Strukturen neu geordnet.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.05.2015

Johannes Boie lauscht gespannt auf die Ausführungen der beiden Autoren Michael Casey und Paul Vigna, namhafte US-Finanzjournalisten alle beide, die ihm erläutern, was genau ein Bitcoin ist, um danach zu erklären, wie virtuelles Geld unsere Gesellschaft verändert. Dass die Erklärungen nicht nur technisch sind, sondern die Autoren sich auch finanzsystematische Grundlagen und Währungen im Detail widmen sowie der Entstehung des Bitcoins, scheint Boie bedeutsam. Schon, weil die Schlussfolgerungen im Buch anderenfalls nicht zu begreifen wären, wie er meint. Wie wurde der Bitcoin zu einem Silicon-Valley-Werkzeug und warum bedroht er die Banken? Boie erfährt es in diesem Buch.
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