Die neuere Forschung erweitert noch immer das Spektrum der Mendelssohn- Deutungen. So gewinnt Moses Mendelssohn für ganz unterschiedliche Disziplinen neue Relevanz. Die Beiträge des Bandes dokumentieren diese Vielfalt, wie sie anlässlich der Mendelssohn gewidmeten Table ronde des 9. Internationalen Kongresses zum Zeitalter der Aufklärung geboten wurde.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.10.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel lx. stellt in einer sehr kurzen Besprechung diesen Sammelband über Moses Mendelssohn vor. Die Beiträge, die im Rahmen einer Tagung von 1995 entstanden sind, beschäftigten sich mit einer Gegenschrift zur Mendelssohnschen Unsterblichkeitslehre von 1771, mit dessen Differential- und Wahrscheinlichkeitsrechnung, mit Mendelssohns Musikästhetik - womit, so der Rezensent, Neuland betreten werde - und anderem. Was der Rezensent von den Texten hält, teilt er allerdings nicht mit.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…