Mit einem Interview von Gilou LeGruiec und Christian Caujolle. Mit 90 Duotone-Abbildungen und 2 Klapptafeln. In Michael Ackermans Fotografien ist die Welt aus dem Lot, die Geografie ergibt keinen Sinn. Aus dem Dunkel der Nacht erscheinen Gestalten und Orte wie im Vorbeigehen. Es sind Aufnahmen eines rastlosen Fotografen, der in Amerika wie in Europa lebt, und dessen Blick ständig umherschweift.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001
Der Bilderreigen, den der in Tel Aviv geborene Fotograf Michael Ackerman in seinem neuen Band inszeniert, hat Hubert Filser etwas irritiert. Entstanden sind diese Bilder, weiß der Rezensent, in Neapel, Marseille, Paris, Berlin und Kattowitz, und sie stellen Orte und Figuren vor, die beim Betrachter das Gefühl der Fremde und des Rätselhaften hervorgerufen haben. Manchmal aber sei der Fotograf der Wirklichkeit der Menschen an diesen Orten so nah gekommen, dass er in sie eingedrungen sei und sie ihres Schutzes beraubt habe, schreibt ein nachdenklicher Rezensent.
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