Mit einer Geschichte von Maxim Biller. Mit zahlreichen Duotone-Fotos. Die französische Fotografin Delphine Durieux sieht die bayrischen Seen, beobachtet Promenadenläufer, fängt scheinbar unbemerkt spielende Kinder ein und nimmt doch an ihrer Unbeschwertheit unmittelbar teil. So präsentiert sie ein ganz vertrautes Bild der Seen und des an ihren Ufern Jahr für Jahr verbrachten Lebens, als liefere der See allen zwangsläufig die gleiche Vision...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 02.02.2002
Ulf Erdmann Ziegler beschäftigt sich kritisch aber doch wohlwollend mit diesem Fotoband von Delphine Durieux. Es sei ein "merkwürdiges Buch", in dem sich die französische Fotografin bayerischer Seen mit dem Kontrast zwischen dem "melancholischen Bild des Sees" und der Uferbebauung auseinandersetzt, wofür sie eine sehr künstliche Form gewählt habe. Das Fazit des Rezensenten zum Bildteil des Buches: "Im unhörbaren Geplätscher lauert ein Hauch von Depression." Die Geschichte von Maxim Biller, die in diesem Band enthalten ist, rückt das Bild seiner Meinung nach allerdings zurecht, da es die Eindrücke, die durch die Fotos entstanden seien, auf wohltuende Weise umkehre.
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