Mit einem Interview von Gilou LeGruiec und Christian Caujolle. Mit 90 Duotone-Abbildungen und 2 Klapptafeln. In Michael Ackermans Fotografien ist die Welt aus dem Lot, die Geografie ergibt keinen Sinn. Aus dem Dunkel der Nacht erscheinen Gestalten und Orte wie im Vorbeigehen. Es sind Aufnahmen eines rastlosen Fotografen, der in Amerika wie in Europa lebt, und dessen Blick ständig umherschweift.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.11.2001
Der Bilderreigen, den der in Tel Aviv geborene Fotograf Michael Ackerman in seinem neuen Band inszeniert, hat Hubert Filser etwas irritiert. Entstanden sind diese Bilder, weiß der Rezensent, in Neapel, Marseille, Paris, Berlin und Kattowitz, und sie stellen Orte und Figuren vor, die beim Betrachter das Gefühl der Fremde und des Rätselhaften hervorgerufen haben. Manchmal aber sei der Fotograf der Wirklichkeit der Menschen an diesen Orten so nah gekommen, dass er in sie eingedrungen sei und sie ihres Schutzes beraubt habe, schreibt ein nachdenklicher Rezensent.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…